Dirigentenwechsel
Auf ein erfolgreiches Jahr 2004 konnte Arnulf Schnurbus, der
Vorsitzende des Kirchlichen Bläserchores Gleidorf, in der
Generalversammlung zurückblicken.
Höhepunkt des Jahres war die erste Konzertreise des Orchesters nach
Schottland mit 80 Teilnehmern. Auch die Konzertreihe mit den
Blasorchestern aus Eversberg und Hallenberg stieß auf große Resonanz. In
diesem Jahr steht im Rahmen dieser Konzertreihe am 24. April ein
Konzert-Frühschoppen in Gleidorf auf dem Programm.
Nach 28 Jahren, während derer Heinz Hömberg das Orchester geleitet hat,
übergab er den Dirigentenstab an seinen Sohn Andreas. Heinz Hömberg
hatte das Orchester im Gründungsjahr 1977 als Dirigent nach nur
einmonatiger Amtszeit von Paul Luscher übernommen. Sämtliche Musiker des
heute 71 aktive Mitglieder zählenden Klangkörpers hat er ausgebildet und
zu einem symphonischen Blasorchester zusammengeführt.
Durch eine schwere Erkrankung allerdings war Heinz Hömberg in den
letzten Jahren gezwungen, kürzer zu treten. Er betreute in dieser Zeit
trotzdem nicht nur die Orchesterleitung, sondern engagierte sich auch in
der Jugendausbildung.
Nun erfolgte aus gesundheitlichen Gründen der Stabwechsel an seinen
Sohn, der seit über zehn Jahren als stellvertretender Dirigent tätig
ist. Schnurbus bedankte sich für die geleistete Arbeit. Heinz Hömberg
steht dem Orchester weiterhin als Fagottist und stellvertretender
Dirigent zur Verfügung. Eine offizielle Ehrung soll im Laufe des Jahres
bei einem Konzert des Orchesters folgen.
Mit viel Beifall überreichte Schnurbus Heinz Hömberg ein Geschenk des
Vereins. Andreas Hömberg betonte, die musikalische Arbeit des Vaters auf
dessen erfolgreichem Weg weiterzuführen.
Bereits ab Herbst 2004 übernahmen sechs Vereinsmitglieder die Ausbildung
einzelnen Register und den Einzelunterricht der Nachwuchsmusiker.
Neuanmeldungen werden jederzeit gern entgegengenommen.
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